Cultural Green Deal auf der Tagung “Kulturpolitik für Morgen”

Am 29. und 30. Oktober 2020 fand die Online-Tagung “Eine Kulturpolitik für morgen. Perspektiven und Diskurse junger Kulturakteur_innen” statt. Gemeinsam mit Katharina Wolfrum habe ich an dem Call für die Veranstaltung teilgenommen. In diesem Zusammenhang war es uns möglich an unsere Ideen anzuknüpfen, die wir im Mai anlässlich der Veranstaltung “Lockdown Learning” entwickelt haben.

as Talkshow Format Lockdown Learning zum Thema “Quo Vadis, Kulturstadt München?” in der Glockenbach Werkstatt. V.l.n.r. Sebastian Schnitzenbaumer, Katharina-Eva Wolfrum, Christian Steinau, Anton Biebl, Peter Arun Pfaff. 

Die Tagung “Kulturpolitik für morgen” soll die aktuelle Vielfalt junger kulturpolitischer Perspektiven aufzeigen und weiterentwickeln. Die Veranstaltung ist gut dokumentiert und unter über die Seite der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel nachzusehen.

https://www.bundesakademie.de/kompetenz/eine-kulturpolitik-fuer-morgen/

Auch der gemeinsame Vortrag mit Katharina Wolfrum unter dem Titel “Cultural Green Deal” ist nachzusehen. Viele der Informationen habe ich dem Austausch mit der amerikanischen Kunsthistorikerin Jillian Russo zu verdanken, die im Rahmen des Cultural Policy Lab im Sommer einen Vortrag über die Grundlagen des historischen New Deals gehalten hat.

Screenshot der Gliederung unseres Vortrags.

Abstract unseres Vortrags:

Bereits 2002 konstatierte Bernd Wagner der Nachhaltigkeitsdebatte »ein chronisches kulturelles Defizit«. Mehr denn je stellt sich heute die Frage, wie der notwendigen ökologischen und ökonomischen Wende der Industriegesellschaft mit einem tiefgreifenden kulturellen Wandel begegnet werden kann. Ein Cultural Green Deal verbindet Kulturpolitik mit dem Zukunftsthema Nachhaltigkeit. Als vierte Säule der Nachhaltigkeit kann die Kultur (neben Ökologie, Ökonomie und Soziales) einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der 2015 beschlossenen Sustainable Development Goals (SDG) leisten. Eine zentrale Frage lautet dabei, wie der Kulturbetrieb einen Beitrag zur Jahrhundertaufgabe der Überwindung des fossilen Zeitalters leisten kann – ohne dabei an künstlerischer Freiheit einzubüßen.

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